Eintracht Frankfurt: Neben Wolfsburg und Stuttgart auch der FC Schalke an Sebastian Jung interessiert

Nach einer in dieser Form kaum für möglich gehaltenen Hinrunde mit 30 Punkten aus den ersten 17 Spielen, die rund um die Commerzbankarena schon die Träume von Europa sprießen lassen, ist es kein Wunder, dass sich einige Spieler von Eintracht Frankfurt in den Blickpunkt anderer Vereine gespielt haben.

Ganz die beiden Eigengewächse Sebastian Rode und Sebastian Jung haben das Interesse anderer Klubs aus dem In- und Ausland auf sich gezogen. Doch natürlich wird die Eintracht alles versuchen, um Mittelfeldspieler Rode und Rechtsverteidiger Jung von einem Verbleib am Main zu überzeugen. Während der von nahezu allen Spitzenklubs der Bundesliga gejagte Rode noch ohne Wenn und Aber bis 2014 an die Eintracht gebunden ist und laut Vorstandsboss Heribert Bruchhagen auch keinesfalls vor seinem Vertragsende abgegeben werde, ist die Lage bei Jung diffiziler.

Der 22-Jährige besitzt zwar ebenso noch einen Vertrag bis 30. Juni 2014, allerdings enthält dieses Papier eine Klausel, mit der Jung schon im kommenden Sommer wechseln kann, wenn ein anderer Verein die festgeschriebene Ablöse von 2,5 Millionen Euro zu zahlen bereit ist. Angesichts des enormen Potentials von Jung, der für die A-Nationalelf zwar noch nicht zum Einsatz kam, aber dennoch zum Kreis der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw zählt, wäre der offensivstarke Außenverteidiger zu diesem Preis fraglos ein Schnäppchen.

So verwundert es nicht, dass nach dem VfB Stuttgart, Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg sowie Vereinen aus Italien wie angeblich Inter Mailand laut „Kicker“ nun auch der FC Schalke 04 ein Auge auf Jung geworfen hat. Die Königsblauen könnten Verstärkung auf der rechten Abwehrseite, wo der Japaner Atsuto Uchida zu oft schwächere Spiele abliefert, jedenfalls gebrauchen.

Erster Ansprechpartner von Jung ist und bleibt aber Eintracht Frankfurt. Setzt der Aufsteiger seinen Weg erfolgreich fort, ist ein Verbleib des U-21-Nationalspielers keinesfalls utopisch. Die bisherigen Gespräch über eine Verlängerung samt Streichung der Ausstiegsklausel sind jedenfalls positiv verlaufen, wie aus Frankfurt bereits vor einiger Zeit verlautete.

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