Afrika Cup: Top-Favorit Elfenbeinküste gescheitert – Nigeria und Burkina Faso komplettieren Halbfinale

Der Elfenbeinküste bleibt der große Triumph erneut versagt beim Afrika-Cup erneut versagt. Nachdem die Ivorer bereits bei den letzten beiden Auflagen der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft jeweils das Endspiel verloren, ereilte die als Top-Favorit gestarteten Ivorer nun bereits überraschend im Viertelfinale das Aus.

Gegen Nigeria unterlag die Elfenbeinküste am Sonntagabend mit 1:2, wobei sich das Team um die Superstars Didier Drogba und Yaya Tore die Niederlage zumindest zum Teil selbst zuzuschreiben hatte. So leistete sich Keeper Boubacar Barry in der 43. Minute einen unerklärlichen Fehlgriff, der zum 0:1 durch Emmanuel Emenike führte. Die Elfenbeinküste kam aber gleich nach der Pause zurück und glich durch Cheik Tioté im Anschluss an einen Freistoß von Drogba in der 50. Minute zum 1:1 aus. In der Folge drängten die Ivorer auf den Siegtreffer, verpassten diesen trotz klarer Überlegenheit aber und fingen sich in der 78. Minute einen Konter ein, den Sunday Mba mit dem 1:2 abschloss. Drogba und Co. versuchten noch einmal alles, mussten ihren Traum vom ersten Titelgewinn seit 1992 aber dennoch begraben.

Im letzten Viertelfinale setzte sich Burkina Faso mit 1:0 nach Verlängerung gegen Togo durch. In der 105. Minute erzielte der ehemalige Bundesliga-Profi Jonathan Pitroipa das goldene Tor, mit dem Burkina Faso ins Halbfinale einzog.

Am Mittwoch stehen sich im ersten Halbfinale nun Mali und Nigeria gegenüber. Anschließend duellieren sich Burkina Faso und Ghana im zweiten Semi-Finale.

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