Afrika-Cup: Nigeria holt den Titel – 1:0 im Finale gegen Burkina Faso

Nigeria ist zum dritten Mal nach 1980 und 1994 Afrika-Meister. Am Sonntagabend gewannen die „Super Eagles“ das Endspiel um die Afrika-Meisterschaft in Johannesburg vor 80.000 Zuschauern im Stadion Soccer City, in dem 2010 auch das WM-Finale zwischen Spanien und Holland stattfand, knapp mit 1:0.

Dabei musste Nigeria bereits vor dem Anpfiff einen Rückschlag verkraften, da der im Turnierverlauf schon viermal erfolgreiche Torjäger Emmanuel Emenike wegen einer Oberschenkelverletzung kurzfristig ausfiel. Nichtsdestotrotz war Nigeria von Beginn an das spielbestimmende Team und kam zu einigen Torgelegenheiten, ehe die Partie nach rund 20 Minuten verflachte und für das erstmals überhaupt im Endspiel stehende Burkina Faso nur noch Aristide Bance vom FC Augsburg mit einem Distanzschuss für Gefahr sorgte. Erst in der 40. Minute kam wieder Bewegung ins Spiel und zugleich das Tor des Tages. Nachdem ein Schuss von Victor Moses geblockt wurde, kam der Ball zu Sunday Mba und der in seiner Heimat bei den Enugu Rangers spielende Mittelfeldmann hob den Ball zunächst mit rechts über seinen Gegenspieler und traf dann sehenswert per Volleyschuss zum 1:0 für Nigeria.

Im zweiten Durchgang blieb Nigeria die dominante Mannschaft, auch wenn Burkina Faso sichtlich um den Ausgleich bemüht war. Dem Außenseiter fehlte aber die nötige Durchschlagskraft, sodass es am Ende beim verdienten Erfolg Nigerias blieb. Die Mannschaft von Trainer Stephen Keshi, der 1994 bei letzten Triumph der „Super Eagles“ Kapitän war, ist damit zugleich für den Confederations Cup im Sommer in Brasilien qualifiziert.

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